Paul Wunderlich: Die schöne Gärtnerin

 Die schöne Gärtnerin

Dieses Objekt findet sich unter:
Skulptur, Katalog I 2017, Paul Wunderlich (mit Künstler-Info)

Gegossen im Wachs-Ausschmelz-Verfahren bei Albrecht in Altrandsberg. Patiniert und teilweise poliert. (Werkverzeichnis Nr. 312)

Die formale Klarheit der schönen Gärtnerin steigert ihre Präsenz. Über das Volumen der Skulptur und ihre glatte, von allem Beiwerk befreite Oberfläche erkennen wir die Schönheit des Materials. Die golden schimmernde Bronze fängt das Licht der Umgebung ein und reflektiert es in immer neuen Modulationen. Plastizität ist nicht nur die Eigenschaft eines Körpers, sondern auch das Spiel des Lichts. Das fein modellierte Gesicht der Figur führt uns zurück zu inhaltlichen Deutungen. Es hat einen unbestimmten Ausdruck: Konzentration, Verlangen, Entsagung, ein Blick nach Innen - das sind Möglichkeiten, unsere eigenen Träume auf das Werk zu projizieren. Und die Haube aus grünem Weinlaub, dem die Skulptur ihren Namen verdankt, führt uns zurück aus der Traumwelt in die Realität.

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Zeitfür Kunst

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